English version below
Nach dem laengsten Transit meines Lebens in Moskau (einen ganzen Tag lang - ich kam mir vor wie Tom Hanks in "The Terminal"!) haette ich es doch mal wieder fast geschafft das Anschlussflugzeug zu verpassen, da ich den Zeitunterschied zu Moskau nicht bedacht hatte! :) Zum Glueck fiel es mir dann aber doch rechtzeitig auf und ich eilte zur bereits im Boarding befindlichen Schlange...
Das Erste, was mir bei der Landung in Delhi auffiel war der Geruch, der offenbar auch die Poren des Flugzeugs durchstroemte! Es war ein Geruch, den ich noch nie wahrgenommen habe, und ich koennte auch nicht sagen, ob ich ihn gut oder schlecht fand... ich dachte nur "so riecht also Indien"... :) Eine Komponente des Geruchs Ugandas war uebrigens enthalten (so Richtung verbrannter Muell - auch nicht unbedingt "schlecht" in dem Sinne, nur eben ganz typisch), aber viele weitere kamen dazu.
Die ersten Begegnungen hinterliessen bei mir einen bleibenden Eindruck ueber die Freundlichkeit der Menschen hier. Allein schon an der Kontrolle des Einreiseformulars wurde ich darauf aufmerksam gemacht, dass ich das Ausreisedatum nicht vermerkt haette, worauf ich meinte, dass ich es noch nicht wisse, und der Beamte spontan irgendein Datum erfand und mich dann anstrahlte mich den Worten: "I put it derr forr you." :) Vor allem, wenn man einen Vergleich mit der Behandlung an amerikanischen Flughaefen hat, weiss man solche Freundlichkeit wirklich zu schaetzen!
Auch als ich aus dem Airport Express Zug ausgestiegen war, den es uebrigens erst seit Februar diesen Jahres gibt und der hochmodern ist (und von oben bis unten erfuellt von Lufthansa-Werbung!), und beim Verlassenwollen der Station bemerkte, dass ich meinen "token" verloren hatte, meinte der zustaendige Beamte ganz mitleidsvoll, dass ich dann einen neuen kaufen muesste, was schrecklich teuer sei, und ob ich nicht doch nochmal alle Taschen durchschauen wolle... Tatsaechlich fand ich die Plastikmuenze bei dieser Gelegenheit wieder, was in der gesamten Beamtenschaft fast schon goldige Mit-Freude ausloeste! :)
Meine fruehe Ankunftszeit hat mir wohl so einiges an Menschenmengen erspart und ich hatte mich somit ganz umsonst dagegen gewappnet ueberrannt zu werden, sobald ich den Flughafen verlassen wuerde. ;) Auch Manans Vater, der mich mit dem Auto von der Station abholte, bemerkte, dass der Verkehr tagsueber nicht vergleichbar sei mit den zu diesem Zeitpunkt recht leeren Strassen.
Insgesamt kam mir mein erster Tag in Indien vor wie der laengste meines Lebens! Aufgrund des Jetlags schlief ich mehrere Male und erlebte dazwischen wiederum so viele neue Eindruecke und Gespraeche, dass ich am Abend das Gefuehl hatte, mindestens schon eine Woche hier verbracht zu haben! Natuerlich vergleiche ich wieder viel mit den Laendern, die ich bereits bereist habe... Aehnlich wie in Uganda sieht man hier z.B. befreundete Maenner Haendchen halten, was mir schon dort irgendwie gefallen hat. Wohl fuehlen wuerden sich hier wohl alle, die einenen staendigen Drang zum Raeuspern und Spucken haben. Der groesste Unterschied zu sowohl Uganda als auch Panama erscheint mir ein Grad an Weltoffenheit / -bewusstsein zu sein, der mich eigentlich am ehesten noch an Israel erinnert. Ausserdem gibt es eine Menge wunderschoener Menschen, wie ich es ebenfalls nicht aus anderen Laendern kenne - Menschen, die voellig unabhaengig von ihrem Stand und Schicksal eine ganz eigene Art von Schoenheit ausstrahlen. Auf das Gehupe in den Strassen war ich ja schon eingestellt gewesen, ebenso wie auf die Toiletten mit Spruehwasserhahn statt Klopapier, was ich persoenlich eigentlich sogar praktischer finde. Im Haus von Manans Eltern gibt es zusaetzlich zur ueblichen in den Boden eingesenkten "Hocktoilette" sogar eine "westlich erhobene".
Interessant laeuft hier der Kauf einer Handy-Simkarte ab... Ich musste dazu eine Kopie meines Reisepasses und Visums sowie ein Passbild abgeben und eine Unterschrift auf der Batterie (?) sowie auf dem Vertrag hinterlassen, wobei genau deren zweite Haelfte unbedingt auf dem Passfoto sein sollte, das war aus irgendeinem Grund gaaanz wichtig. :)
Da faellt mir gleich ein, meine hiesige Handynummer zu notieren: +91 97 1754 1417.
Aehnlich wie in Uganda komme ich hier mit gerade mal 90 Rupien (1,30 Euro) schon sehr weit! Davon kann man in Europa nur traeumen...
Ebenfalls vorbereitet war ich auf das hohe Mass an Gastfreundschaft gewesen, das fuer Indien typisch ist, und dennoch haut es mich von den Socken! Ich komme mir vor, als ob ich fuenfmal taeglich in ein indisches Restaurant ginge und habe das schoenste Gaestezimmer imaginable (meine Reisen lohnen sich schon allein deshalb weil ich auf ihnen oefter ein Bett habe als zuhause ;) )! Und allein an meinem ersten Tag erhielt ich acht Einladungen auf Couchsurfing, mich zu hosten, zu treffen oder mir die Stadt zu zeigen (am zweiten Tag sechs weitere, mal schauen wie das so weitergeht!).
Natuerlich habe ich auch schon meine ersten Begegnungen mit neuartigen Fruechten gemacht und meine erste klimafreundliche (da nicht eingeflogene) indische Mango verspeist, die absolut *goettlich* geschmeckt hat!! Was die sonstigen kulinarischen Freuden angeht, so kann ich hier wohl alles wettmachen, was ich die letzten Jahre aufgrund Lillis Abneigung gegen scharfe Speisen "versaeumt" habe... ;) Nachdem mir nun schon extra "milde" Versionen serviert wurden, habe ich eine ungefaehre Vorstellung davon, wie die "normal gewuerzten" Versionen schmecken muessen... :) Und natuerlich bin ich begeistert am Kennenlernen verschiedenster Gerichte, derer Namen und Zubereitung! Das typische nordindische Fruehstueck besteht in "Paranthas", die ich auch schon von Manan kannte, im Wesentlichen Fladenbrot aus mit gekochtem Gemuese gemischtem Teig. Ansonsten durfte ich Mungbohnen-Dal mit Curry, Taro und Okraschoten verkoestigen. Ich frage mich gerade, warum "Eat Pray Love" sich nicht gaenzlich in Indien abgespielt hat! :)
Nun ja, so viel kann man also an einem einzigen Tag erleben!
Der heutige Tag hatte es nicht weniger in sich! Nachdem ich ja schon vor einiger Zeit mein Interesse an Navdanya geaeussert hatte, einer Organisation zur Unterstuetzung von Kleinfarmern und oekologischem Anbau (siehe http://navdanya.org/), fuhren wir heute einfach eben mal beim Office in Delhi vorbei und ploetzlich kam Vandana Shiva persoenlich ins Empfangszimmer geschneit und befragte mich zu meinen Interessen. So schnell hatte ich nun auch wieder nicht damit gerechnet ihr zu begegnen! :) Allerdings war sie natuerlich recht busy, sodass wir ausgemacht haben uns morgen nochmals zu treffen.
Anschliessend waren wir noch in einem Restaurant, wo ich "Panipuri" kennen lernte, eine Vorpeise in Form von hohlen knusprigen Kugeln, in die man wie bei einem zu schaelenden Ei ein Loch klopfen muss, in das dann eine Mischung aus Kichererbsen, Kartoffeln (und natuerlich Gewuerzen! ;) ) sowie (natuerlich gewuerztem!) Wasser gefuellt wird und das ganze Ding auf einmal in den Mund gesteckt werden muss, was ich gerade so hinbekam! Dann gab es "Chana Batura", Fladenbrot, das sich durch Frittieren ballonartig aufblaeht und mit einer (gewuerzten!) Kichererbsenmischung gefuellt gegessen wird. Da ich es uebrigens ungefaehr genau so einfach finde ohne die linke Hand zu essen wie eine Gabel im englischen Stil zu halten, habe ich mal vorsichtig nachgefragt, ob ich sie trotzdem benutzen darf (gilt in der indischen Kultur ja als "unrein"), worauf Manans Vater meinte, dass 80 % rechte und 20 % linke Hand voellig ok seien... :)
Ach ja, mein erstes Hindi-Buch habe ich natuerlich auch schon! Ich habe mich ziemlich ueber den Klappentext amuesiert, hier ein kleiner Auszug: "Most of the English speaking nations, disgusted with the science and scientific progress, blinded by the dazzle of scientific achievements and fatigued by the speed of life are seeking refuge in religion and spirituality. (...) It is here that the need to learn Hindi arises." Na dann, auf zum Hindi-Lernen und meine-Seele-Retten! :)
Auch das Vorwort ist in wirklich amuesantem Englisch geschrieben, und zugleich wundert es einen da nicht, dass die deutsche Sprache zur selben Familie wie die indische gehoert, wobei ich ja besonders vom "Sich-kompliziert-ausdrueck-Virus" befallen bin und meine Bachelorarbeitsbetreuerin ungefaehr nach jedem zweiten Satz anmerken hatte muessen "Satzstruktur vereinfachen!" :) Der erste Satz des Buches duerfte hier als Beispiel genuegen: "Sometimes ago while I was in search of a book on a science subject I chanced to see a book about which loud claims of learning a language in a short time without the aid of a teacher, were made." Koennte doch ein Deutscher geschrieben haben oder? :)
So, die Lesefaulen duerfen sich jetzt auf die Fotos stuerzen, wahrend ich noch ein bisschen "Kaun Banega Crorepati" schaue, die indische Version von "Wer wird Millionaer", die vor allem aus "Slumdog Millionaire" bekannt sein duerfte... Lustigerweise kommt darin ja die Szene vor, in der der kleine Jamal ein Autogramm von Amitabh Bachchan erobert, der inzwischen selbst die Show moderiert (und uebrigens auch in "Kabhi Khushi Kabhie Gham" mitgespielt hat fuer alles, die sich an unsere Bollywood-Nacht erinnern ;) )! Ich wuensche viel Vergnuegen mit den ersten Bildern...
Nach dem laengsten Transit meines Lebens in Moskau (einen ganzen Tag lang - ich kam mir vor wie Tom Hanks in "The Terminal"!) haette ich es doch mal wieder fast geschafft das Anschlussflugzeug zu verpassen, da ich den Zeitunterschied zu Moskau nicht bedacht hatte! :) Zum Glueck fiel es mir dann aber doch rechtzeitig auf und ich eilte zur bereits im Boarding befindlichen Schlange...
Das Erste, was mir bei der Landung in Delhi auffiel war der Geruch, der offenbar auch die Poren des Flugzeugs durchstroemte! Es war ein Geruch, den ich noch nie wahrgenommen habe, und ich koennte auch nicht sagen, ob ich ihn gut oder schlecht fand... ich dachte nur "so riecht also Indien"... :) Eine Komponente des Geruchs Ugandas war uebrigens enthalten (so Richtung verbrannter Muell - auch nicht unbedingt "schlecht" in dem Sinne, nur eben ganz typisch), aber viele weitere kamen dazu.
Die ersten Begegnungen hinterliessen bei mir einen bleibenden Eindruck ueber die Freundlichkeit der Menschen hier. Allein schon an der Kontrolle des Einreiseformulars wurde ich darauf aufmerksam gemacht, dass ich das Ausreisedatum nicht vermerkt haette, worauf ich meinte, dass ich es noch nicht wisse, und der Beamte spontan irgendein Datum erfand und mich dann anstrahlte mich den Worten: "I put it derr forr you." :) Vor allem, wenn man einen Vergleich mit der Behandlung an amerikanischen Flughaefen hat, weiss man solche Freundlichkeit wirklich zu schaetzen!
Auch als ich aus dem Airport Express Zug ausgestiegen war, den es uebrigens erst seit Februar diesen Jahres gibt und der hochmodern ist (und von oben bis unten erfuellt von Lufthansa-Werbung!), und beim Verlassenwollen der Station bemerkte, dass ich meinen "token" verloren hatte, meinte der zustaendige Beamte ganz mitleidsvoll, dass ich dann einen neuen kaufen muesste, was schrecklich teuer sei, und ob ich nicht doch nochmal alle Taschen durchschauen wolle... Tatsaechlich fand ich die Plastikmuenze bei dieser Gelegenheit wieder, was in der gesamten Beamtenschaft fast schon goldige Mit-Freude ausloeste! :)
Meine fruehe Ankunftszeit hat mir wohl so einiges an Menschenmengen erspart und ich hatte mich somit ganz umsonst dagegen gewappnet ueberrannt zu werden, sobald ich den Flughafen verlassen wuerde. ;) Auch Manans Vater, der mich mit dem Auto von der Station abholte, bemerkte, dass der Verkehr tagsueber nicht vergleichbar sei mit den zu diesem Zeitpunkt recht leeren Strassen.
Insgesamt kam mir mein erster Tag in Indien vor wie der laengste meines Lebens! Aufgrund des Jetlags schlief ich mehrere Male und erlebte dazwischen wiederum so viele neue Eindruecke und Gespraeche, dass ich am Abend das Gefuehl hatte, mindestens schon eine Woche hier verbracht zu haben! Natuerlich vergleiche ich wieder viel mit den Laendern, die ich bereits bereist habe... Aehnlich wie in Uganda sieht man hier z.B. befreundete Maenner Haendchen halten, was mir schon dort irgendwie gefallen hat. Wohl fuehlen wuerden sich hier wohl alle, die einenen staendigen Drang zum Raeuspern und Spucken haben. Der groesste Unterschied zu sowohl Uganda als auch Panama erscheint mir ein Grad an Weltoffenheit / -bewusstsein zu sein, der mich eigentlich am ehesten noch an Israel erinnert. Ausserdem gibt es eine Menge wunderschoener Menschen, wie ich es ebenfalls nicht aus anderen Laendern kenne - Menschen, die voellig unabhaengig von ihrem Stand und Schicksal eine ganz eigene Art von Schoenheit ausstrahlen. Auf das Gehupe in den Strassen war ich ja schon eingestellt gewesen, ebenso wie auf die Toiletten mit Spruehwasserhahn statt Klopapier, was ich persoenlich eigentlich sogar praktischer finde. Im Haus von Manans Eltern gibt es zusaetzlich zur ueblichen in den Boden eingesenkten "Hocktoilette" sogar eine "westlich erhobene".
Interessant laeuft hier der Kauf einer Handy-Simkarte ab... Ich musste dazu eine Kopie meines Reisepasses und Visums sowie ein Passbild abgeben und eine Unterschrift auf der Batterie (?) sowie auf dem Vertrag hinterlassen, wobei genau deren zweite Haelfte unbedingt auf dem Passfoto sein sollte, das war aus irgendeinem Grund gaaanz wichtig. :)
Da faellt mir gleich ein, meine hiesige Handynummer zu notieren: +91 97 1754 1417.
Aehnlich wie in Uganda komme ich hier mit gerade mal 90 Rupien (1,30 Euro) schon sehr weit! Davon kann man in Europa nur traeumen...
Ebenfalls vorbereitet war ich auf das hohe Mass an Gastfreundschaft gewesen, das fuer Indien typisch ist, und dennoch haut es mich von den Socken! Ich komme mir vor, als ob ich fuenfmal taeglich in ein indisches Restaurant ginge und habe das schoenste Gaestezimmer imaginable (meine Reisen lohnen sich schon allein deshalb weil ich auf ihnen oefter ein Bett habe als zuhause ;) )! Und allein an meinem ersten Tag erhielt ich acht Einladungen auf Couchsurfing, mich zu hosten, zu treffen oder mir die Stadt zu zeigen (am zweiten Tag sechs weitere, mal schauen wie das so weitergeht!).
Natuerlich habe ich auch schon meine ersten Begegnungen mit neuartigen Fruechten gemacht und meine erste klimafreundliche (da nicht eingeflogene) indische Mango verspeist, die absolut *goettlich* geschmeckt hat!! Was die sonstigen kulinarischen Freuden angeht, so kann ich hier wohl alles wettmachen, was ich die letzten Jahre aufgrund Lillis Abneigung gegen scharfe Speisen "versaeumt" habe... ;) Nachdem mir nun schon extra "milde" Versionen serviert wurden, habe ich eine ungefaehre Vorstellung davon, wie die "normal gewuerzten" Versionen schmecken muessen... :) Und natuerlich bin ich begeistert am Kennenlernen verschiedenster Gerichte, derer Namen und Zubereitung! Das typische nordindische Fruehstueck besteht in "Paranthas", die ich auch schon von Manan kannte, im Wesentlichen Fladenbrot aus mit gekochtem Gemuese gemischtem Teig. Ansonsten durfte ich Mungbohnen-Dal mit Curry, Taro und Okraschoten verkoestigen. Ich frage mich gerade, warum "Eat Pray Love" sich nicht gaenzlich in Indien abgespielt hat! :)
Nun ja, so viel kann man also an einem einzigen Tag erleben!
Der heutige Tag hatte es nicht weniger in sich! Nachdem ich ja schon vor einiger Zeit mein Interesse an Navdanya geaeussert hatte, einer Organisation zur Unterstuetzung von Kleinfarmern und oekologischem Anbau (siehe http://navdanya.org/), fuhren wir heute einfach eben mal beim Office in Delhi vorbei und ploetzlich kam Vandana Shiva persoenlich ins Empfangszimmer geschneit und befragte mich zu meinen Interessen. So schnell hatte ich nun auch wieder nicht damit gerechnet ihr zu begegnen! :) Allerdings war sie natuerlich recht busy, sodass wir ausgemacht haben uns morgen nochmals zu treffen.
Anschliessend waren wir noch in einem Restaurant, wo ich "Panipuri" kennen lernte, eine Vorpeise in Form von hohlen knusprigen Kugeln, in die man wie bei einem zu schaelenden Ei ein Loch klopfen muss, in das dann eine Mischung aus Kichererbsen, Kartoffeln (und natuerlich Gewuerzen! ;) ) sowie (natuerlich gewuerztem!) Wasser gefuellt wird und das ganze Ding auf einmal in den Mund gesteckt werden muss, was ich gerade so hinbekam! Dann gab es "Chana Batura", Fladenbrot, das sich durch Frittieren ballonartig aufblaeht und mit einer (gewuerzten!) Kichererbsenmischung gefuellt gegessen wird. Da ich es uebrigens ungefaehr genau so einfach finde ohne die linke Hand zu essen wie eine Gabel im englischen Stil zu halten, habe ich mal vorsichtig nachgefragt, ob ich sie trotzdem benutzen darf (gilt in der indischen Kultur ja als "unrein"), worauf Manans Vater meinte, dass 80 % rechte und 20 % linke Hand voellig ok seien... :)
Ach ja, mein erstes Hindi-Buch habe ich natuerlich auch schon! Ich habe mich ziemlich ueber den Klappentext amuesiert, hier ein kleiner Auszug: "Most of the English speaking nations, disgusted with the science and scientific progress, blinded by the dazzle of scientific achievements and fatigued by the speed of life are seeking refuge in religion and spirituality. (...) It is here that the need to learn Hindi arises." Na dann, auf zum Hindi-Lernen und meine-Seele-Retten! :)
Auch das Vorwort ist in wirklich amuesantem Englisch geschrieben, und zugleich wundert es einen da nicht, dass die deutsche Sprache zur selben Familie wie die indische gehoert, wobei ich ja besonders vom "Sich-kompliziert-ausdrueck-Virus" befallen bin und meine Bachelorarbeitsbetreuerin ungefaehr nach jedem zweiten Satz anmerken hatte muessen "Satzstruktur vereinfachen!" :) Der erste Satz des Buches duerfte hier als Beispiel genuegen: "Sometimes ago while I was in search of a book on a science subject I chanced to see a book about which loud claims of learning a language in a short time without the aid of a teacher, were made." Koennte doch ein Deutscher geschrieben haben oder? :)
So, die Lesefaulen duerfen sich jetzt auf die Fotos stuerzen, wahrend ich noch ein bisschen "Kaun Banega Crorepati" schaue, die indische Version von "Wer wird Millionaer", die vor allem aus "Slumdog Millionaire" bekannt sein duerfte... Lustigerweise kommt darin ja die Szene vor, in der der kleine Jamal ein Autogramm von Amitabh Bachchan erobert, der inzwischen selbst die Show moderiert (und uebrigens auch in "Kabhi Khushi Kabhie Gham" mitgespielt hat fuer alles, die sich an unsere Bollywood-Nacht erinnern ;) )! Ich wuensche viel Vergnuegen mit den ersten Bildern...
| Starring in "The Terminal 2" in Moscow ;) Durante mi transito en Moscu |
| I just love following my route... Mi ruta de vuelo... |
| Passport control in Delhi Estacion de control del pasaporte en Delhi |
| My room :) Mi cuarto :) |
| Typical Indian toilet... Baño tipico... no hay papel pero una ducha pequeña |
| The most important spices... Las especias mas importantes... |
| My favourite picture ;) Mi foto favorita :) |
| Or maybe this one... O tal vez esta... |
| Indian parliament buidings Edificios del parlamento de India |
| View from the parliament to the India Gate (in the very distance!) Vista desde el parlamento hasta la "puerta de India" (muy lejos ;) ) |
| The organic shop of Navdanya La tienda organica de Navdanya |
| A purely vegetarian menu... what a dream! Una carta solamente vegetariana... que sueño! |
| Panipuri (I had been warned of the green water ;) ... Panipuri (bolas huecas y crujientes) ... |
| ... and how it is eaten! Si tiene que llenarlas con garbanzos, papas y agua condimentada |
No comments:
Post a Comment